13. AUGUST 2021
ERINNERUNG AN DEN BAU DER BERLINER MAUER 1961

Am 13. August 2021 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 60. Mal. Anlässlich des Jahrestages wurde der Film „Geh‘ ich oder bleib ich?“ produziert und erstmalig im Rahmen der zentralen Gedenkveranstaltung am 13. August 2021 in der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße gezeigt.

Biografien

Brigitta Heinrich
Aufgewachsen in Klein Glienicke, Potsdam, das als DDR-Gebiet nach West-Berlin hineinragte. Dort lebte sie auch, als die Mauer gebaut wurde. Der Ort war daraufhin umschlossen und als Sondersicherheitszone eingestuft. Sie studierte Sport und Geschichte und blieb als Lehrerin in der DDR. Seit 1980 lebt sie in Potsdam-Babelsberg.

Dr. Renate Werwigk-Schneider
Geboren in Teupitz, studierte Medizin in Ost-Berlin. Als junge Frau versuchte sie zweimal, aus der DDR zu fliehen. Ein gemeinsamer Fluchtversuch mit ihren Eltern scheiterte 1963. Die Familie wurde verhaftet und verurteilt. Beim zweiten Mal versuchte sie 1967, ohne ihre Eltern über Bulgarien in die Bundesrepublik zu gelangen. Auch diese Flucht scheiterte und sie geriet wieder in Haft. Schließlich wurde sie 1968 von der
Bundesrepublik freigekauft.

Programm

Anlässlich des Jahrestages präsentierte die Stiftung Berliner Mauer am Wochenende vom 13. – 15. August ein vielfältiges Programm, um an den Mauerbau und seine Folgen zu erinnern und der Opfer von Mauer und Teilung zu gedenken.
Das Programm umfasste Führungen, Zeitzeugengespräche, Workshops, Konzerte, Ausstellungen, Performances und digitale Angebote unter anderem mit:

Sonderausstellungen

  • Inmitten | Hindurch
    Private Aufnahmen vom Mauerbau
    13. & 15. August, 12 – 18 Uhr & 14. August, 10 - 18 Uhr | Besucherzentrum
  • Sacrow - das verwundete Paradies
    7. August bis 9. November, Freitag – Montag, 11 – 18 Uhr | Schloss Sacrow


Digitale Angebote


Der Veranstaltungsflyer zum Download [PDF, 310,00 KB]

Die Veranstaltungen fanden unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt.