ÖFFENTLICHE FORTBILDUNG

1. Geschichte verorten
Drei historische Orte zur DDR-Geschichte in Exkursion und Unterricht


Fortbildung für Lehrkräfte als Videokonferenz

Für wen: Lehrkräfte aus SEK I und SEK II

In der Videokonferenz haben Sie die Möglichkeit, mit VermittlungsexpertInnen an drei historischen Orten in Berlin ins Gespräch zu kommen: Gedenkstätte Berliner Mauer, Lernort Keibelstraße und Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie.

Alle drei Orte bieten unterschiedliche Zugänge zur DDR-Geschichte und stellen für Schulgruppen methodisch vielschichtige Lernangebote zur Verfügung.

Welche Erwartungen knüpfen Sie an Ihren Besuch? Welche Erwartungen haben wir an Lehrkräfte? Und wie können wir Sie bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung Ihrer Exkursion unterstützen?

ReferentInnen

  • Dr. Axel Janowitz, Bildungsteam Stasi-Unterlagen-Archiv
  • Birgit Marzinka, Lernort Keibelstraße
  • Dr. Katrin Passens, Gedenkstätte Berliner Mauer


Termin: 12.08.2020 von 16:30 bis 17:30 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 10.08.2020, Teilnahme nach Eingang. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an bildung@bstu.bund.de
Telefonische Nachfragen: +49 - (0)30 - 28 09 80 12
Teilnehmendenzahl: maximal 10 Personen

Kooperationspartner: Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Gedenkstätte Berliner Mauer, Lernort Keibelstraße
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2. Flucht aus der DDR und ihre strafrechtlichen Folgen. Lehrkräfte erproben methodische Zugänge an zwei historischen Lernorten.

Die Teilnehmenden erproben einen neuen Projekttag für Schülerinnen und Schüler (SEK I und II) und lernen dabei zwei historische Orte der außerschulischen Bildungsarbeit kennen: die Gedenkstätte Berliner Mauer und den Lernort Keibelstraße. An beiden Orten stehen jeweils der historische und örtliche Zusammenhang im Mittelpunkt. In der Gedenkstätte Berliner Mauer erleben die Teilnehmenden eine Führung; sie erhalten Informationen zu den Grenzanlagen und erfahren Hintergründe und Motive für Fluchten aus der DDR. Anschließend treffen die Teilnehmenden auf den Zeitzeugen Hans-Joachim Tillemann. Er war nach einem Fluchtversuch 1963 in der Untersuchungshaftanstalt in der Keibelstraße inhaftiert, 1964 gelang ihm schließlich die Flucht durch den „Tunnel 57“ in der Bernauer Straße. Im Lernort Keibelstraße arbeiten die Teilnehmenden mit ausgewählten Haftakten und Interviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sich mit dem Thema Flucht und den strafrechtlichen Folgen befassen und auch in der Bildungsarbeit verwendet werden. Darüber hinaus erhalten sie Informationen über die Bildungsangebote für Schulklassen in den beiden Einrichtungen. Die Veranstaltung ist als Lehrkräftefortbildung von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie anerkannt.

Der individuell zu organisierende Transfer von der Gedenkstätte Berliner Mauer zum Lernort Keibelstraße (im Gebäude der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) fällt in die Mittagspause (1 1/4 Stunden). Die Mitnahme eines Lunchpaketes wird empfohlen. Ansonsten besteht auch die Gelegenheit zum gemeinsamen Kantinenbesuch (Restaurant Wandel) im Gebäude der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Termin: 17.03.2020 von 9:30 bis 15:30 Uhr. Wegen Corona-Pandemie verschoben. Ein neuer Termin wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt bekannt gegeben.
Kosten: keine
Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail (anmeldung@keibelstrasse.de) oder telefonisch (030 – 28 09 80 11) bis zum 13.03.2020 an.
Veranstaltungsorte:

  • Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
    Bernauer Str. 119, 13355 Berlin
  • Lernort Keibelstraße, c/o Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
    Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin

Die Fortbildung beginnt im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer.

Kooperationsveranstaltung von Gedenkstätte Berliner Mauer und Lernort Keibelstraße.