ANNA V. ARNIM-ROSENTHAL

Anna v. Arnim-Rosenthal Geb. 1983 in Kandy (Sri Lanka), 2002-2007 Magister-studium der Politik- und Kulturwissenschaften an den Universitäten in Oldenburg, Bremen und Leipzig.

2007-2010 Mitarbeit an Publikations- und Ausstellungs-projekten bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Topographie des Terrors, KZ-Gedenkstätte Ravensbrück, Touro College Berlin, Zitadelle Spandau.

2010-2012 wissenschaftliches Volontariat bei der Stiftung Berliner Mauer (Schwerpunkt Zeitzeugenarbeit).

2012-2018 politische Bildnerin bei der Gedenkstätte Berliner Mauer und bis 2014 Redakteurin bei der Bundeszentrale für politische Bildung (Chronik der Mauer) sowie Ausstellungsmitarbeiterin in Berlin und Brandenburg.

2014-2016 Mitarbeiterin im Bereich Schulische Bildung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dort von 2016-2018 im Bereich Zeitzeugen und Erinnerungskultur.

Seit August 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin East Side Gallery bei der Stiftung Berliner Mauer.

Mitarbeit Ausstellungen

  • „Nach der Flucht – Leben im Übergangswohnheim Marienfelder Allee“ und „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“ in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
  • „Der Grenzübergang Nedlitz“, Ausstellungskonzeption
  • „Freigekauft. Wege aus der DDR-Haft“ in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
  • „1961 │ 1989. Die Berliner Mauer“, Dauerausstellung im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer
  • „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ auf der Zitadelle Spandau
  • „Jüdische Frauen in Ravensbrück“ in der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück
  • „Raum der Namen“ im Ort der Information der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
  • „Dienststelle KZ Neuengamme: Die Lager-SS“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme


Publikationen

Monographie

  • Flucht und Ausreise aus der DDR, hg. v. der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Erfurt 2016.

Herausgeberschaft

  • Diktatur und Demokratie im Unterricht: der Fall DDR, mit Jens Hüttmann, Berlin 2017.

Artikel und Beiträge

  • Bloß raus! mit Markus Flohr, in: Die Grenze. Unser geteiltes Land - 1949 bis heute, ZEIT Geschichte. Epochen. Menschen. Ideen, 5/2019, S. 48.
  • Die Friedliche Revolution: Ein welthistorisches Ereignis regional erinnern, in: 27.10.1989. Die Friedliche Revolution in Güstrow und das Denkmal von Jörg Herold, Güstrowiana. Schriften des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e.V., Heft 3, 2019.
  • Lebensgeschichten im Klassenzimmer. Die DDR-Zeitzeugenarbeit im Spannungsfeld zwischen Überwältigung, Kontroverse und Schülerinteressen, in: Gerbergasse 18, Ausgabe 1/2018, Heft 86.
  • Erinnerungsorte für die Opfer kommunistischer Diktaturen, in: Erinnern und Zeichen setzen! Zeugnisse politischer Verfolgung und ihre Botschaft, hg.v. Konferenz der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2018, S. 27-32.
  • Oral History – Umgang mit Zeitzeugen, in: Erinnerung für die Zukunft – Erinnerungskultur und Geschichtsdidaktik, Beiträge vom 15. Häftlingstreffen in Bützow 2017, Schwerin 2018, S. 74-80.
  • Jugend und SED-Diktatur. Wie die Schule Rechtspopulismus begegnen kann, Gastbeitrag mit Jens Hüttmann, in: Der Tagesspiegel, 25.09.2017.
  • „Mur de Berlin et mémoire virtuelle. Le projet Chronik der Mauer“, in: Nicole Colin, Corine Defrance, Ulrich Pfeil, Joachim Umlauf (éd.): Le Mur de Berlin. Historie, mémoires, représentations, Bruxelles 2016.
  • Der „Fall DDR“ lohnt sich im Unterricht. Bildungsarbeit der Bundesstiftung Aufarbeitung zur Geschichte von Demokratie und Diktatur nach 1945, mit Jens Hüttmann, Gerbergasse Heft 80, Ausgabe III 2016.
  • Am Rupenhorn 5. Wohnsitz der Familie Lindemann – NS-Ministerresidenz – Touro-College, hg. von Andreas Nachama und Johannes Tuchel, Mitwirkung: Anna v. Arnim, Dr. Frank Schmitz, Berlin 2012.

Broschüren / Lehrer-Leitfäden

  • Contemporary Witnesses of Divided Germany, Educational Materials provided by the Federal Foundation, Berlin 2017.
  • Gelebte Geschichte. DDR-Zeitzeugen in Schulen. Ein Leitfaden für Lehrkräfte, mit Jens Hüttmann, hg. v. der Bundesstiftung Aufarbeitung, Berlin 2016.

Redaktion und/oder Lektorat

  • Die Berliner Mauer. Ausstellungskatalog der Gedenkstätte Berliner Mauer, hg. v. Prof. Dr. Axel Klausmeier (dt./eng.), Berlin 2015.
  • Hinter der Mauer. Zur militärischen und baulichen Infrastruktur des Grenzkommandos Mitte, Dr. Axel Klausmeier, Berlin 2012.
  • Die Wilhelmstraße 1933-1945. Aufstieg und Untergang des NS-Regierungsviertels, Sonderausstellung und Katalog der Stiftung Topographie des Terrors, (dt./eng.), 2012.
  • Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror, Ausstellung und Katalog der Stiftung Topographie des Terrors (dt./eng.), 2010.
  • Novemberpogrome 1938. Versuch einer Bilanz, Tagungsband, hg. v. der Stiftung Topographie des Terrors, 2009.
  • „Es brennt.“ Antijüdischer Terror im November 1938, Ausstellungskatalog, hg. von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum und der Stiftung Topographie des Terrors, 2008.