JULIA REUSCHENBACH

Julia Reuschenbach Julia Reuschenbach studierte von 2007 bis 2012 Rechtswissenschaften sowie Politikwissenschaft und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Anschluss absolvierte sie ein Masterstudium der Politikwissenschaft sowie der Neueren und Neuesten Geschichte an der Freien Universität Berlin.

Von 2015 bis 2019 war Frau Reuschenbach als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaft (Abt. für Didaktik der Geschichte) sowie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Lehrstuhl für Politische Theorie, Ideen- und Zeitgeschichte) der Universität Bonn tätig. Ab Januar 2017 hat sie dort zudem als wissenschaftliche Koordinatorin den weiterbildenden Master of Arts Politisch-Historische Studien gemeinsam mit Prof. Dr. Tilman Mayer aufgebaut. Im September 2015 wurde Frau Reuschenbach als Gründungsprecherin des Arbeitskreises „Hochschullehre“ in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) gewählt. Dort ist sie seit Mai 2018 zudem Sprecherin des Arbeitskreises Politik und Geschichte sowie seit September 2018 Mitglied im Ausschuss für Nachwuchsförderung.

Frau Reuschenbach wurde durch das Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (2018) sowie durch die Philosophische Fakultät der Universität Bonn (2019) mit Lehrpreisen ausgezeichnet. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen den Bereichen: Geschichtspolitik und Erinnerungskultur, Politisch-historische Bildung, Deutsche Zeitgeschichte (nach 1945) sowie im Wissenschaftsmanagement und der Hochschuldidaktik.

Auswahl aus bisherigen Publikationen:

  • Eine Werteordnung für die Welt? Universalismus in Geschichte und Gegenwart, Baden-Baden 2019, Hg. (zus. mit Peter Geiss / Dominik Geppert)
  • Im Schatten der Krise: Über Normativität in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre, in: Politische Vierteljahresschrift 59 (4), 713-717. (zus. mit Daniel Lambach / Mischa Hansel), https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-018-0132-6)
  • Von der Bonner zur Berliner Republik – Politik im Spiegel praktischer Wissenschaft. Festschrift zum 65. Geburtstag von Tilman Mayer, Baden-Baden 2018, Hg. (zus. mit Lutz Haarmann / Robert Meyer). darin zudem: Diktaturen erinnern. Zum staatlichen Umgang mit Diktaturen am Beispiel der DDR-Aufarbeitung, S.449-466.
  • Geschichtspolitik und „Geschichte ausstellen“– ein Blick in die deutsche Museums- und Gedenkstättenlandschaft, in: Friedrich-Ebert-Stiftung Warschau / Klaus Ziemer (Hg.): Jenseits der Jubiläen. Erinnerungskultur in Deutschland und Polen, Warschau 2018, S.205-224.
  • Der Überfall auf Polen in deutschen Schulgeschichtsbüchern seit 1949, in: Friedrich-Ebert-Stiftung Warschau/Klaus Ziemer (Hg.): Jenseits der Jubiläen. Erinnerungskultur in Deutschland und Polen, zus. mit Sandra Müller, Warschau 2018, S.244-263.
  • Seit 2018: Kleine Reihe Hochschuldidaktik Politikwissenschaft, Frankfurt a.M. 2018, Hg. (zus. mit Daniel Lambach / Mischa Hansel / Matthias Freise / Lasse Cronqvist)
  • „Tempel des Antifaschismus“? – Die Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, in: Deutschland Archiv, 26.1.2015, http://www.bpb.de/199442.