JULIA REUSCHENBACH

Julia Reuschenbach geboren 1988, Politikwissenschaftlerin

2007 bis 2012 Studium der Rechtswissenschaften, Politikwissenschaft und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Anschluss Masterstudium der Politikwissenschaft sowie der Neueren und Neuesten Geschichte an der Freien Universität Berlin. 

2015 bis 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaft (Abt. für Didaktik der Geschichte) sowie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Lehrstuhl für Politische Theorie, Ideen- und Zeitgeschichte) der Universität Bonn. Dort, zusammen mit Prof. Dr. Tilman Mayer, Aufbau und Entwicklung des weiterbildenden Master of Arts Politisch-Historische Studien.

2017 bis 2019 Wissenschaftliche Koordinatorin des weiterbildenden Masterstudiengangs Politisch-Historische Studien

August 2019 bis Mai 2020 Leiterin des Standorts East Side Gallery in der Stiftung Berliner Mauer (im Rahmen einer Elternzeitvertretung)

Seit Juni 2020 Wissenschaftliche Referentin der Direktion der Stiftung Berliner Mauer


Frau Reuschenbach wurde durch das Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (2018) sowie durch die Philosophische Fakultät der Universität Bonn (2019) mit Lehrpreisen ausgezeichnet. 

Seit 2015 Gründungsprecherin des Arbeitskreises „Hochschullehre“ in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), seit Mai 2018 Sprecherin des Arbeitskreises Politik und Geschichte in der DVPW.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Geschichtspolitik und Erinnerungskultur, Politisch-historische Bildung, deutsche Zeitgeschichte und politisches System.


Auswahl aus bisherigen Publikationen:

  • Eine Werteordnung für die Welt? Universalismus in Geschichte und Gegenwart, Baden-Baden 2019, Hg. (zus. mit Peter Geiss / Dominik Geppert)
  • Im Schatten der Krise: Über Normativität in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre, in: Politische Vierteljahresschrift 59 (4), 713-717. (zus. mit Daniel Lambach / Mischa Hansel), https://link.springer.com/article/10.1007/s11615-018-0132-6)
  • Von der Bonner zur Berliner Republik – Politik im Spiegel praktischer Wissenschaft. Festschrift zum 65. Geburtstag von Tilman Mayer, Baden-Baden 2018, Hg. (zus. mit Lutz Haarmann / Robert Meyer). darin zudem: Diktaturen erinnern. Zum staatlichen Umgang mit Diktaturen am Beispiel der DDR-Aufarbeitung, S.449-466.
  • Geschichtspolitik und „Geschichte ausstellen“– ein Blick in die deutsche Museums- und Gedenkstättenlandschaft, in: Friedrich-Ebert-Stiftung Warschau / Klaus Ziemer (Hg.): Jenseits der Jubiläen. Erinnerungskultur in Deutschland und Polen, Warschau 2018, S.205-224.
  • Der Überfall auf Polen in deutschen Schulgeschichtsbüchern seit 1949, in: Friedrich-Ebert-Stiftung Warschau/Klaus Ziemer (Hg.): Jenseits der Jubiläen. Erinnerungskultur in Deutschland und Polen, zus. mit Sandra Müller, Warschau 2018, S.244-263.
  • Seit 2018: Kleine Reihe Hochschuldidaktik Politikwissenschaft, Frankfurt a.M. 2018, Hg. (zus. mit Daniel Lambach / Mischa Hansel / Matthias Freise / Lasse Cronqvist)
  • „Tempel des Antifaschismus“? – Die Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR, in: Deutschland Archiv, 26.1.2015, http://www.bpb.de/199442.