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FREITAG, 27. APRIL 2018
AM RAND DER WELT. DIE MAUERBRACHE IN WEST-BERLIN IN BILDERN VON MARGRET NISSEN UND HANS W. MENDE

Am Rand der Welt.
Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende


Buchvorstellung mit den Herausgebern sowie AutorInnen des Bildbandes

Der Bau der Berliner Mauer ab August 1961 hatte nicht nur Auswirkungen auf Ost-Berlin: Auch der eingeschlossene Westteil der Stadt veränderte sich. Aus vormals zentrumsnahen Quartieren wurden Schlafstädte, andernorts eröffneten kleine Industriebetriebe, ganze Stadtteile verödeten, verwilderte Brachen entstanden. Dieses Niemandsland an der Mauer weckte das Interesse von Fotografen – darunter auch Margret Nissen und Hans W. Mende, deren Fotografien nun in einem neu erschienenen Band der Reihe „Veröffentlichungen der Stiftung Berliner Mauer“ präsentiert werden.

Zur Buchvorstellung am Montag, den 7. Mai 2018, um 19.00 Uhr im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer laden wir Sie herzlich ein.

West-Berlin als politisches Gebilde und als Lebensgefühl wurde erst durch die Mauer begründet, welche die Teilstadt seit 1961 vollständig umschloss. Während das offizielle und repräsentative Berlin um Touristen warb, wobei der Ruf der Stadt als „Hauptstadt der Alternativen“ durchaus förderlich war, kam an den Rändern das Leben zum Erliegen. Die Faszination dieser Brachen, so beschreibt es Hans W. Mende, ging von der Abwesenheit dessen aus, was eine Großstadt ausmacht: Dynamik.

Die Bilder von Margret Nissen und Hans W. Mende gehören zu den eindrucksvollsten urbanen Fotografien jener Zeit. In dokumentarisch-ästhetischer Weise führen sie die Zerstörung der Innenstadt und die Verödung in den Außenbezirken vor Augen, zeigen Orte und Atmosphäre, die im neuen Berlin längst verschwunden sind. In ihren Bildern ist die Stadtlandschaft der Mauerjahre für nachfolgende Generationen festgehalten. Begleitet werden die Bildserien von einordnenden Essays aus stadtgeschichtlicher und fotohistorischer Perspektive.

PROGRAMM:
Einführung; Präsentation der Fotografien; stadtgeschichtliche und fotohistorische Einordnung
Mit Gerhard Sälter und Manfred Wichmann – Herausgeber, Stiftung Berliner Mauer;
Stefanie Eisenhuth – Historikerin, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam;
Janos Frecot – Fotohistoriker und Gründer der Fotographischen Sammlung der Berlinischen Galerie

PUBLIKATION:
Am Rand der Welt. Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende
Herausgeber: Gerhard Sälter, Manfred Wichmann. Mit Essays von Janos Frecot, Stefanie Eisenhuth, Gerhard Sälter, Günter Schlusche und Manfred Wichmann sowie von Margret Nissen und Hans W. Mende.
Berlin 2018, Ch. Links Verlag, Hardcover, 128 Seiten, 89 Abbildungen | ISBN: 978-3-96289-002-5 | 20 Euro

Gerne vermitteln wir auf Anfrage ein Interview mit den Herausgebern.

Für ein Rezensionsexemplar wenden Sie sich bitte direkt an die Pressestelle des Verlags:
Edda Fensch | Ch. Links Verlag GmbH | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schönhauser Allee 36/Haus 2 | 10435 Berlin
Tel. 030 / 44 02 32-10 | E-Mail | www.christoph-links-verlag.de

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