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DONNERSTAG, 26. JULI 2018
IRISCHE MINISTERIN FÜR EUROPAANGELEGENHEITEN BESUCHTE DIE GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Im Rahmen ihres zweitägigen Besuchs in der Bunderepublik Deutschland hat die Ministerin für Europaangelegenheiten des Landes Irland, Helen McEntee T.D., in Begleitung des Botschafters von Irland in Berlin, S.E. Michael Collins, gestern die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht. Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, zeigte den Gästen den historischen Ort entlang der Bernauer Straße, wo die Auswirkungen der deutschen Teilung einst kulminierten, und stellte Konzept und Entstehung der Gedenkstätte vor.

Während des rund einstündigen Rundgangs erläuterte Klausmeier die dramatischen Ereignisse des Mauerbaus im August 1961, die Entwicklung des DDR-Grenzsystems und die Geschichte der 28-jährigen Teilung Berlins. Er betonte dabei die zentrale Bedeutung des Gedenkens an die Opfer von Mauer und Teilung, aber auch die Symbolkraft des Ortes, der als Zeichen der Hoffnung dafür stehe, dass Mauern in der Welt friedlich überwunden werden können.

Besuch der irischen Ministerin für Europaangelegenheiten in der GBM Besuch der irischen Ministerin für Europaangelegenheiten in der GBM

© Stiftung Berliner Mauer

Am Fenster des Gedenkens, wo der Todesopfer an der Berliner Mauer individuell gedacht wird, trug sich die Ministerin zum Abschluss ihres Besuchs in das Gästebuch der Gedenkstätte ein. McEntee zeigte sich bewegt von den Schicksalen der Opfer und würdigte die Erinnerungsarbeit der Stiftung: „Such an extremely moving tribute to those who have lost their lives. It has been a privilege to experience it, all be it a sad one. We must never be divided.”


Pressemitteilung [PDF, 170,00 KB]

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Pressekontakt:
Gesine Beutin | Stiftung Berliner Mauer | Bernauer Straße 111
13355 Berlin | Tel. 030 / 467 9866 62 | E-Mail