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MITTWOCH, 10. OKTOBER 2018
CHILES PRÄSIDENT SEBASTIÁN PIÑERA ZU GAST IN DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Der chilenische Staatspräsident Sebastián Piñera besuchte heute im Rahmen seines zweitägigen Besuchs in der Bundesrepublik Deutschland die Gedenkstätte Berliner Mauer. Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier, zeigte ihm und dem Außenminister aus Chile, Roberto Ampuero, den historischen Ort in der Bernauer Straße und die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum.



© Stiftung Berliner Mauer

Während des rund einstündigen Rundgangs erläuterte Klausmeier die dramatischen Ereignisse des Mauerbaus im August 1961, die Entwicklung des DDR-Grenzsystems und die Geschichte der 28-jährigen Teilung Berlins. Er erklärte das Konzept und die Entstehung der Gedenkstätte. Dabei betonte er die zentrale Bedeutung des Gedenkens an die Opfer von Mauer und Teilung, aber auch die Symbolkraft des Ortes, der als Zeichen der Hoffnung dafür stehe, dass Mauern in der Welt friedlich überwunden werden können.

Am Fenster des Gedenkens trug sich der Präsident in das Gästebuch der Gedenkstätte ein. Piñera zeigte sich in einem Statement vor den anwesenden JournalistInnen bewegt von den Schicksalen der Opfer: „Wir befinden uns an der Berliner Mauer. Ein Ort, an dem hunderte Männer, Frauen und Kinder ihr Leben verloren, als sie dafür kämpften, ihre Freiheit wiederzuerlangen. Und das ist eine Lektion, die wir niemals vergessen dürfen. Weil sich das, was mit dieser Mauer passierte, die man ‚Mauer der Schande‘ nannte, in der Geschichte der Menschheit niemals wiederholen darf.“

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Pressekontakt:
Gesine Beutin | Stiftung Berliner Mauer | Bernauer Straße 111
13355 Berlin | Tel. 030 / 467 9866 62 | E-Mail