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DIENSTAG, 29. OKTOBER 2019
30 JAHRE FRIEDLICHE REVOLUTION UND MAUERFALL

Programm in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Berlin, 29. Oktober 2019 – Die zentrale Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Friedliche Revolution und den Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 findet am Samstag, 9. November 2019 vormittags in der Gedenkstätte Berliner Mauer in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie der Bundeskanzlerin, Angela Merkel, statt. Zu der Veranstaltung werden zahlreiche, hochrangige Gäste aus Politik und Gesellschaft erwartet. Darunter die Staatsoberhäupter Polens, der Slowakei, Tschechiens und Ungarns, die der Bundespräsident in Erinnerung an den Beitrag der mitteleuropäischen Länder zur
Friedlichen Revolution in der DDR eingeladen hat.

Eine Akkreditierung für Medienvertreterinnen und –vertreter ist noch bis zum 1.
November über das Bundespresseamt möglich.

Der erste Teil der Gedenkveranstaltung findet im Außengelände der Gedenkstätte an
der Hinterlandmauer statt. Unter dem Motto „Mein Europa – unser gemeinsames
Europa“ werden Jugendliche aus acht Ländern (Frankreich, Norwegen, Polen,
Slowakei, Tschechien, Ungarn, Ukraine und Deutschland) ihre Visionen und Hoffnungen
heute zum Ausdruck bringen. Anschließend ist eine Andacht unter Leitung von Bischof
Dr. Markus Dröge mit Musik des tschechischen Liedermachers Jaroslav Hutka in der
Kapelle der Versöhnung geplant. Zum Abschluss der Veranstaltung werden alle Gäste
gemeinsam Kerzen am Denkmal der Gedenkstätte entzünden. Sie erinnern an die
Oppositionsbewegung von 1989, deren Mut die Friedliche Revolution möglich gemacht
hat.

Die Stiftung Berliner Mauer präsentiert zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein
vielschichtiges Programm mit Diskussionen, Konzerten, Ausstellungen und
Sonderführungen. Im Mittelpunkt stehen dabei sehr unterschiedliche Perspektiven auf
die Geschichte und Menschen, die bislang zu selten gehört wurden: Wer hat 1989
vielleicht nicht als einziges Jubelfest erlebt? Wie hat zum Beispiel die türkeistämmige
Community in West-Berlin den Herbst 1989 erlebt? Und wie ordnen Historikerinnen
und Historiker aus Frankreich, Großbritannien, Russland und den USA den Mauerfall
aus heutiger Perspektive ein?

Einen Überblick zum gesamten Programm, das noch bis Anfang 2020 läuft, gibt die
Website 30jahre.stiftung-berliner-mauer.de.

Diese Pressemitteilung als PDF [PDF, 210,00 KB]

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Kontakt: Hannah Berger | Pressesprecherin Stiftung Berliner Mauer | Bernauer Straße 111 | 13355 Berlin |T: 030 / 213 085 162 | Email