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DIENSTAG, 1. SEPTEMBER 2020
DIE STIFTUNG BERLINER MAUER TRAUERT UM INGRID STAHMER (1942-2020)

Berlin, 1. September 2020 – Die Stiftung Berliner Mauer hat die Nachricht vom Tod Ingrid Stahmers mit großer Betroffenheit aufgenommen. Der Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Axel Klausmeier, sagte: „Ingrid Stahmer hat die Entwicklung der Stiftung Berliner Mauer von Anfang an begleitet. Sie war für uns eine wichtige Bezugsperson, Gesprächspartnerin und Zeitzeugin, die in viele unserer Veranstaltungen eingebunden war. Insbesondere bei vielen Begegnungen und Diskussionen mit Jugendlichen war ihr Mitwirken eine große Bereicherung. Wir werden ihr Engagement und ihren klugen Geist vermissen.“
Die SPD-Politikerin war 1989/90 als Berliner Senatorin für Soziales und Gesundheit für die Unterbringung der DDR-Flüchtlinge 1989/90 unter anderem in Marienfelde zuständig und hat am Festakt zum Abbau des Checkpoint Charlies teilgenommen. Sehr aktiv unterstützte sie die Bemühungen zur Einrichtung eines Erinnerungsortes in Marienfelde, war Mitglied im 1. Beirat der Stiftung Berliner Mauer sowie im Förderverein der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Auch im Bundesrat bezog sie für Berlin Stellung zur Übersiedlerproblematik.
Erst vor wenigen Wochen hatte die Stiftung Berliner Mauer ein Interview mit Ingrid Stahmer zum Thema „Umbruchszeiten“ geführt. Es ist unter folgendem Link zu finden:
https://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/goodbye-checkpoint-charlie-1897.html
Die Stiftung Berliner Mauer wird Ingrid Stahmer ein ehrendes Andenken bewahren.



Pressemitteilung als PDF


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Kontakt:
Hannah Berger | Pressesprecherin Stiftung Berliner Mauer
Bernauer Straße 111 | 13355 Berlin |Tel. 030 / 213 0851- 62 | E-Mail: presse@stiftung-berliner-mauer.de