DO, 23.09.2021 - 18:00 UHR
Die Mauer als Ressource - Der Umgang mit dem Berliner Mauerstreifen nach 1989

Der 156 Kilometer lange Grenzstreifen der Berliner Mauer war bis 1989 vollständig freigeräumt. Nach der Maueröffnung wurden zunächst funktionale Zusammenhänge punktuell wiederhergestellt. Große Brachflächen standen für das Zusammenwachsen Berlins zur Verfügung.
Die im April 2021 erschiene Publikation „Die Mauer als Ressource. Der Umgang mit dem Berliner Mauerstreifen nach 1989“, herausgegeben von Günter Schlusche, Christoph Bernhardt, Andreas Butter und Axel Klausmeier, diskutiert den Umgang mit dem Grenzstreifen der Berliner Mauer nach 1989 und dessen soziale, bauliche und kulturelle Transformation. 23 Autorinnen und Autoren analysieren Konzepte, Aneignungen und die Interessen der Akteure für verschiedene Abschnitte und Orte, stellen historische Bezüge her und ziehen Schlussfolgerungen im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren die Teilnehmenden anhand konkreter Beispiele, wo der Grenzstreifen nach dem Mauerfall adäquat genutzt wurde, wo Chancen vertan und wo es noch Potential zur Nutzung gibt.

PROGRAMM:
Buchvorstellung: Prof. Dr. Christoph Bernhardt, Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner
Diskussion: Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin, TU Berlin, Dipl. Ing. Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Prof. Dr. Leo Schmidt, Denkmalpfleger, Kunst- und Architekturhistoriker, BTU Cottbus, Prof. Dr. Laura Calbet i Elias, Stadtplanerin, Technische Universität Stuttgart
Moderation: Dr. Günter Schlusche, Stiftung Berliner Mauer


Veranstaltungsort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Anmeldung erforderlich unter: anmeldung@stiftung-berliner-mauer.de

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Der Zugang ist nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich.

Einladungskarte als PDF