SA, 07.09.2019 - 14:00 UHR
Bernauer Straße 111: Architektur der Nachkriegsmoderne

Das Haus in der Bernauer Straße 111 wurde 1965 als Gemeindezentrum der Versöhnungsgemeinde in West-Berlin eröffnet. Durch die Mauer war die Gemeinde von ihrer Kirche getrennt, die unerreichbar im Todesstreifen lag. Der kubisch gegliederte Bau von Harald Franke gilt als Beispiel für die Architektur der Nachkriegsmoderne und kann als Versuch städtebaulicher Normalität angesichts der harten Realität der Mauer interpretiert werden. Heute wird das Gebäude nach vollständiger Modernisierung von der Kirchengemeinde und vom Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer genutzt.


Treffpunkt: Gedenkstätte Berliner Mauer | Dokumentationszentrum