DO, 17.10.2019 - 19:00 UHR
Die Bernauer Straße – Brennpunkt Berliner Mauer

Die Bernauer Straße – hier verlief nach Kriegsende 1945 die Grenze zwischen dem sowjetischen und französischen Sektor. Wenige Tage nach dem Mauerbau am 13. August 1961 wurden die Haustüren verschlossen, die Fenster vermauert. Menschen, die hier lebten, mussten ihre Wohnungen verlassen, sie wurden zwangsgeräumt, die Häuser nach und nach abgerissen für ein freies Sicht- und Schussfeld. An der Mauer in der Bernauer Straße waren die ersten Todesopfer zu beklagen. Die Bilder vom flüchtenden Grenzpolizisten Conrad Schumann, von den Sprüngen aus den Fenstern, von den Tunnelfluchten und auch von der Sprengung der Versöhnungskirche machten die Straße in der ganzen Welt bekannt.
Heute ist ein großer Abschnitt des ehemaligen Todesstreifens eine Landschaft der Erinnerung geworden an die Zeit, in der die Mauer Menschen trennte, und an das Jahr 1989, in dem sie friedlich überwunden wurde – ein Pompeji der Zeitgeschichte.
Die Dokumentation zeigt exklusives Archivmaterial, ergreifende Geschichten von Zeitzeugen, von Flüchtlingen, Tunnelbauern, Anwohnern… Eine historische Spurensuche auf, mit und nach einem Ort, an dem sich die Geschichte der Berliner Mauer
bis ins Heute fokussiert, wie nirgends sonst. Exemplarisch, dramatisch, beispiellos.
Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich

Begrüßung und Grußworte
Prof. Dr. Axel Klausmeier | Direktor Stiftung Berliner Mauer
Dr. Anna Kaminsky | Geschäftsführerin Bundesstiftung Aufarbeitung
Dr. Jan Schulte-Kellinghaus | Programmdirektor des rbb

Im Gespräch
Christine Bartels | Anwohnerin der Bernauer Straße / Ost
Jörg Hildebrandt | Bewohner der Bernauer Straße/ Ost
Hubert Hohlbein | Tunnelbauer »Tunnel 57«
Moderation: Andreas Ulrich

Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer | Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei/ Anmeldung nicht erforderlich

Die Bernauer Straße – Brennpunkt Berliner Mauer
Ein Film von Daniel & Jürgen Ast und Hans-Hermann Hertle,
eine Koproduktion von rbb und astfilm pictures, gefördert mit
Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung, in Kooperation mit
der Gedenkstätte Berliner Mauer und dem Landesarchiv Berlin.





Einladungskarte [PDF, 1,0 MB]