SA, 09.11.2019 - 15:40 UHR BIS SA, 09.11.2019 - 16:45 UHR
Podium 3: Queer-feministische Perspektiven auf den Mauerfall

ZeitzeugInnenpodium

In den 1980er Jahren gründeten sich unter dem Dach der evangelischen Kirche lesbische und feministische Selbstorganisationen. Sie bildeten einen wichtigen Teil der kirchlich verankerten Oppositionsbewegung, die maßgeblich zum Fall der Mauer beitrug. Auch lesbische Gruppen hatten mit Restriktionen der Behörden zu kämpfen, nutzten in Ost-Berlin aber auch Freiräume. Es bestand ein DDR-weites Netzwerk, das teilweise Kontakte zu Gruppen im Westen hatte. In der Transformationsphase kämpften viele weiter für feministische Ziele. Das Podium beleuchtet diese Oppositionsbewegung und die Erfahrungen der Protagonistinnen nach dem Fall der Mauer.

Moderation:
Katja Koblitz
| Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e. V.

Podium:
Bettina Dziggel
| Mitbegründerin Lesben in der Kirche
Christina Schmidt (ehem. Karstädt) | Dramaturgin, u. a. „Viel zu viel verschwiegen“

Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich

Mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

In Kooperation mit dem FFBIZ - das feministische Archiv und dem Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e. V.


Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Das vollständige Veranstaltungsprogramm der Stiftung Berliner Mauer und weitere Informationen rund um den 30. Jahrestag des Mauerfalls finden Sie auch unter https://30jahre.stiftung-berliner-mauer.de/



Einladungskarte als Pdf. [PDF, 550,00 KB]