DI, 12.11.2019 - 19:00 UHR
Wege der Verständigung und Möglichkeiten der Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Verhältnis

Viele Menschen, denen an einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zwischen Polen und Deutschland gelegen ist, sehen mit Sorge, dass die seit 1989 gemachten Fortschritte in den politischen Beziehungen Schaden nehmen. Während die Menschen beider Länder oft zu einem offenen und häufig freundschaftlichen Verhältnis zueinander gefunden haben, belasten Kontroversen zur europäischen Flüchtlings-, Verteidigungs- und Energiepolitik die Beziehungen. Die Positionen, die aus Polen zu diesen Themen vorgetragen werden, erhalten in Deutschland seltener eine objektive Aufmerksamkeit. Und Medien der polnischen Öffentlichkeit und Stimmen der polnischen Politik stellen kritische Fragen zur Zusammenarbeit mit Deutschland. Es bedarf eigener Anstrengungen, um das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen und ihren Menschen zu erhalten und auszubauen.
Im Anschluss an die Vorlesung und Diskussion wird es einen kleinen Empfang geben.

Vortrag: Prof. Dr. Gesine Schwan | Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform
Gesprächsleitung: Prof. Dr. Hans Hermann Henrix | Adalbert-Stiftung

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Adalbert Lecture: Deutschland und Polen in erneuter Fremdheit? Zu Perspektiven konstruktiver Beziehungen.“ der Adalbert-Stiftung Krefeld.

Weitere Informationen finden Sie unter www.adalbert-stiftung.de.