DO, 27.05.2010 - 19:30 UHR
Filme im Umbruch – Die Zeit von Mauerfall und Einheit: Spielfilm: "Der Bruch"

Der Schauspieler Rolf Hoppe im Gespräch über außergewöhnliche
Dreharbeiten mit Götz George
Filmreihe: „Film im Umbruch - Die Zeit von Mauerfall und Einheit“

Am 27.05. um 19.30 Uhr steht der Filmklassiker „Der Bruch“ im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung aus der Filmreihe von PROGRESS und der Stiftung Berliner Mauer in der Gedenkstätte an der Bernauer Straße.

Die herausragende Kriminalkomödie mit Ost-West-Starbesetzung entstand 1988, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, und lief 1989 außer Konkurrenz im Wettbewerb der Berlinale. Basierend auf einem realen und spektakulären Bankeinbruch in die Verkehrskreditbank im Jahr 1951, zeichnen Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase und Regisseur Frank Beyer ein Detail getreues, Ironie durchsetztes Bild der verwirrenden Zustände im Nachkriegs-Berlin. Der damalige Tatort Charlottenstraße/Unter den Linden befand sich ganz in der Nähe der innerdeutschen Grenze.

Der Schauspieler Rolf Hoppe spricht vor der Filmvorführung mit Moderator Jürgen Haase über diese deutsch-deutsche Annäherung im Filmbereich und die zum Teil skurrilen Dreharbeiten mit Götz George und Otto Sander im damals geteilten Berlin. Neben Hoppe, Ranisch, George und Sander komplettierten Ulrike Krumbiegel, Franziska Troegner und Angelika Waller das Starensemble des Films.

Bis Juli zeigen PROGRESS und die Stiftung Mauer in zwei weiteren Veranstaltungen der Reihe „Film im Umbruch – Die Zeit von Mauerfall und Einheit“ preisgekrönte DEFA-Filme, die den Zeitgeist, aber auch die kreative Verarbeitung der Ereignisse um 1989 widerspiegeln. Ergänzt werden die Vorführungen durch Gespräche mit den Filmschaffenden.

Der Eintritt ist frei!