MI, 11.08.2021 - 13:00 UHR
Enthüllung und Einweihung einer neuen Stele

In diesem Jahr wird eine neue Erinnerungsstele für ein erst im Jahr 2017 bekannt gewordenes Todesopfer eingeweiht. Der sowjetische Soldat Wladimir Iwanowitsch Odinzow war in der Garnison Elstal westlich von Berlin stationiert und wurde als vermeintlicher Flüchtling auf der Dorfstraße von Seeburg, unweit der Grenze zu West-Berlin, von Polizeiposten erschossen.

Zu Beginn der Veranstaltung spricht die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Dr. Maria Nooke, und erinnert an das 140. Todesopfer Wladimir Iwanowitsch Odinzow. Danach werden die Präsidentin des Brandenburger Landtags, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, und der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland, das Stelenensemble enthüllen.
Die Veranstaltung klingt mit einer gemeinsamen Schweigeminute aus.

Das Gesamtprojekt zur Errichtung von Stelen für die Todesopfer wurde 2009 von der Stiftung Berliner Mauer initiiert und gemeinsam mit der Grün Berlin GmbH realisiert.

Ort:
Der Standort der Stele befindet sich am westlichen Stadtrand Berlins an der B2 (Potsdamer Chaussee), in Höhe der Einmündung der von Seeburg kommenden Straße (Engelsfelde) direkt am Mauerweg.

Weitere Informationen zu Wladimir Iwanowitsch Odinzow finden Sie hier.