DO, 31.03.2011 - 19:30 UHR
„Das geteilte Berlin im Dokumentarfilm: Wie Ost und West ihre Teilstadt präsentierten“

Das geteilte Berlin im Dokumentarfilm: Wie Ost und West ihre Teilstadt präsentierten

Vortrag von Johanna Dietrich mit anschl. Diskussion


Nicht erst seit dem Mauerbau war Berlin zerschnitten. Beide Stadthälften nahmen für sich – in unterschiedlicher Weise – in Anspruch, das „echte“ Berlin zu sein. Wie Dokumentarfilmer die Unvollständigkeit Ost- und West-Berlins repräsentierten bzw. sie zu überdecken versuchten, zeigt der Vortrag von Johanna Dietrich. Sie betrachtet anhand einiger ost- und westdeutscher Dokumentarfilme, wie sich die Darstellung der beiden Berliner Stadthälften zwischen 1945 und Anfang der 1970er Jahre veränderte. Zur Illustration werden charakteristische Ausschnitte mehrerer Dokumentarfilme präsentiert.

Johanna Dietrich, geb. 1979, promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin über die Darstellung Berlins im deutschen Dokumentarfilm. Sie ist außerdem freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Berliner Mauer im Projekt „Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR in Berlin 1948 bis 1961“.

Moderation: Dr. Gerhard Sälter

Donnerstag, 31. März 2011, 19:30 Uhr
Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer
Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

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