MI, 26.01.2011 - 19:00 UHR
Vor 50 Jahren: Bau der Berliner Mauer

Seit der 2. Parteikonferenz der SED 1952, die den „Aufbau des Sozialismus“ verkündete, verließen immer mehr Menschen die DDR. Das Volk stimmte „mit den Füßen“ ab. Dadurch geriet das SED-Regime in wachsende Schwierigkeiten. Walter Ulbricht sah nur noch einen Ausweg: Die vollständige Abschottung der DDR und Ost-Berlins.
Erst in der zweiten Berlin-Krise und nach seinem vergeblichen Ultimatum stimmte Chruschtschow 1961 zu. Der Bau der Mauer griff tief in das Leben der Stadt und ihrer Bewohner ein und brachte jahrzehntelangen Trennungsschmerz.

Einführung:
- Foto-Dokumentation von Elena Demke, Referentin beim Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
Diskussion:
- Dr. Jens Schöne, Historiker, Stellv. Landesbeauftragter
- Klaus Schütz, Regierender Bürgermeister a. D.
- Helga Schubert, Schriftstellerin Prof. Dr. Manfred Wilke, Historiker
Moderation:
- Harald Asel, Kulturjournalist beim RBB

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin, der Gedenkstätte Berliner
Mauer und dem RBB

Mittwoch, 26. Januar 2011, 19 Uhr
Nikolaikirche
Nikolaikirchplatz 1, Berlin-Mitte

Flyer [PDF, 1,9 MB]