DO, 31.05.2012 - 16:00 UHR BIS SA, 02.06.2012 - 13:00 UHR
Internationale Tagung: "1987: Der Ostblock vor dem Zusammenbruch"

Vor 25 Jahren leitete die Kommunistische Partei der Sowjetunion die Politik der Perestroika ein, die für das gesamte Europa entscheidende Auswirkungen haben sollte. Die vom Generalsekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow, durchgesetzten Maßnahmen zielten auf eine Reform der Wirtschaft, aber auch der Gesellschaft der Supermacht. Folgenreicher als die innenpolitischen Maßnahmen waren jedoch die Veränderungen in der sowjetischen Außenpolitik. Abrüstung und Aufhebung der „Breschnew-Doktrin“ hatten weitgreifende und zudem nicht intendierte Folgen, an deren Ende die Auflösung des Ostblocks und damit auch die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten stand. Auf der Tagung soll die Reaktion auf die Perestroika in verschiedenen Ländern Osteuropas sowie in Westeuropa und den USA dargestellt werden. Experten aus dem In- und Ausland erörtern die Ereignisse des Jahres 1987 und diskutieren die Motive und Folgen.

Die Tagung wird von der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung (Graz-Wien-Klagenfurt), dem Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst sowie dem Institut für Zeitgeschichte (München-Berlin) durchgeführt und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Programm [PDF, 1,8 MB]

Anmeldung:
Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst
Vinzenz Stampf
Zwieseler Straße 4
Email
Tel: +49(0)30 - 501508-55

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten. Der Eintritt ist frei.