MI, 26.03.2014 - 19:00 UHR
Vortrag und Diskussion: Die Suche nach Wegen aus dem Kalten Krieg. Friedensbewegung und neue Gruppen in der DDR

Vor 25 Jahren: Friedliche Revolution und Ende des Kalten Krieges


Vor dem Hintergrund der verstärkten Militarisierung Ende der 1970er Jahre und der Stationierung von Mittelstreckenraketen entwickelte sich in der DDR eine unabhängige Friedensbewegung. Seminare, Veranstaltungen und kleinere Demonstrationen thematisierten die Aufrüstung in Ost und West; dabei wurden Auswege aus der Blockkonfrontation gesucht. Im Laufe der 1980er Jahre kamen andere Gruppen hinzu, die sich mit Menschen- und Bürgerrechten, der Umwelt und weiteren Themen befassten. Die Gruppen vernetzten sich, umfassten aber nur eine kleine Zahl von Aktivisten. Bis zum Herbst 1989 konnte nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung erreicht werden.



Vortrag: Dr. Bernd Florath, Historiker, Berlin

Diskussion: Dr. Bernd Florath / Ralf Hirsch, damals Initiative Friedens- und Menschenrechte, Berlin / Markus Meckel, damals Pfarrer in der Friedensarbeit, Niederndodeleben / Johanna Kalex, damals Gruppe Wolfspelz, Dresden

Moderation: Gerhard Rein, Journalist, Berlin


Eine Veranstaltung des Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer und der Robert Havemann Gesellschaft e.V.

Ort : Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin