DO, 02.07.2009 - 18:00 UHR
5 vor 12: die Mauer erinnert

5 vor 12 ist eine Vorstellung mit Kindern aus Anlass des 20. Jahrestags des Mauerfalls: zwischen den Feldern und den Glocken der Versöhnungskapelle geht es auf eine Reise durch Erinnerungen an die Berliner Mauer.

5 vor 12 widmet sich den menschlichen Folgen der Teilung der Stadt. Der Clown ist dabei eine Art unschuldige Leitfigur durch diese schwierige und oft bewegende Geschichte. Die Darsteller führen in der Vorstellung durch eine Reihe von Erfahrungen, die für Menschen in Ost und West wichtig gewesen sind.

In Szenen von Teilung, Widerstand und Wiedersehen zeigt die Ehrlichkeit des Kind-Clowns Momente von Tragödie, Mut und Freude. Der Clown ist dabei wie ein Emblem für ein einfacheres Verstehen der Welt, die wir oft erst komplex machen. Und der Clown führt, wie immer, näher heran an eine Menschlichkeit, die alle in sich haben, jenseits aller Teilungen.

5 vor 12 wird von Kindern der Klasse 5c der Gustav Falke Grundschule und der Klasse 5c der Arkonaplatz Grundschule gespielt. Seit Januar haben sich die Kinder mit szenischer Clownsarbeit befasst, angeleitet von Clown Frou Frou, Pip Hill, der Regisseurin und Autorin von 5 vor 12. Die Vorstellung ist der Abschluss des Projekts "Clowns öffnen Räume" von The Working Party, in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Berliner Mauer und der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
an der Bernauer Strasse. Die Vorstellung ist inspiriert durch das Gelände der Versöhnungskapelle und basiert auf Interviews im EJF Diakoniezentrum Bernauer Strasse, durchgeführt von Kindern der 4. Klassen der beiden Grundschulen, unter der Leitung des Projektdirektors Benno Plassmann.