DO, 25.02.2010 BIS FR, 26.02.2010
Erhaltungsstrategien für die Berliner Mauer: Status – Beispiele – Konzepte

20 Jahre nach dem Mauerfall befinden sich die Reste der Berliner Grenz­anlagen an der Bernauer Straße in einem überwiegend schlechten baul­ichen Zustand. "Mauer­ Spechte" und Witterung haben ein groß­flächiges Schadensbild mit heraus­geschla­ge­nen
Beton­flächen, Rissen und Abplatzungen hinter­lassen, so dass der Nachweis der Stand­sicherheit rechnerisch nicht mehr ge­währ­leistet werden kann. Sämtliche Mauer­ele­men­te müssen behutsam ertüchtigt werden, um als Geschichts­­­zeug­nisse weiterhin glaub­haft und aussagekräftig zu bleiben.

Ziel der Arbeitstagung sind Grundzüge eines wissenschaftlich fundierten Konservierungskonzepts für die erhaltenen Elemente der einstigen Sperranlagen in der Bernauer Starße. Auf dieser Basis sollen Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, um die authentischen Grenzanlagen "im Zustand ihrer Überwindung" zu erhalten und dauerhaft als Bestandteil der Gedenkstätte zu sichern.